Ringelnatter
Natrix natrix
Steckbrief
Auch: Common Watersnake
Weltweit 98.077 Citizen-Science-Nachweise
Jüngste Sichtungen u. a. S Bryan St, Bloomington, IN, US · Killarney, ON, CA · Killarney, ON, CA
Quelle: iNaturalist / GBIF. Standortdaten gerundet (Datensparsamkeit).
Schutz & Bestand
Achtung: Naturschutz
Diese Art steht unter Naturschutz. Anschauen und bestaunen: ja! Anfassen, fangen oder mitnehmen: bitte nicht — wir lassen die Natur, wie sie ist.
Quellen: IUCN Red List, Rote Liste Deutschland (BfN), BNatSchG/BArtSchV. Angaben kuratiert, ohne Gewähr und regional ggf. abweichend — maßgeblich sind BfN/WISIA und die geltenden Gesetze. Kein Rechtsrat.
Häufige Fragen zu Ringelnatter
→Welche Schlange ist auf Fischland an der Ostsee zu sehen?
Sehr wahrscheinlich eine Ringelnatter (Natrix natrix). Sie ist an ihrem hellen Fleck bzw. Band im Nacken hinter dem Kopf erkennbar und in Küsten- und Feuchtlebensräumen der südlichen Ostsee weit verbreitet. Ringelnattern sind ungiftig und für den Menschen harmlos.
→Ist die Ringelnatter giftig oder gefährlich?
Nein. Die Ringelnatter ist ungiftig und völlig harmlos. Bei Bedrohung flieht sie, zischt, stellt sich mitunter tot oder sondert ein übel riechendes Sekret ab, beißt aber praktisch nicht. Sie steht in Deutschland unter Naturschutz und darf nicht gefangen oder gestört werden.
→Woran erkennt man eine Ringelnatter?
Typisch sind die zwei hellen, oft gelblichen bis weißen Halbmond- oder Nackenflecken direkt hinter dem Kopf, runde Pupillen und ein meist grau bis oliv gefärbter Körper. Anders als die giftige Kreuzotter fehlt das dunkle Zickzackband auf dem Rücken.
→Warum schimmert die Schlange bläulich-milchig?
Ein milchig-blauer, trüber Schimmer von Körper und Augen tritt bei Schlangen kurz vor der Häutung auf. In dieser Phase löst sich die alte Hautschicht ab, wodurch die Färbung matt und blaustichig wirkt – nach dem Abstreifen der Haut erscheint das Tier wieder klar gezeichnet.
→Wo lebt die Ringelnatter?
Ringelnattern bevorzugen feuchte, gewässernahe Lebensräume wie Ufer, Feuchtwiesen, Gräben und deckungsreiche Wegränder mit Totholz und Laubstreu. Als Amphibienjäger sind sie auf die Nähe von Fröschen und Kröten angewiesen und daher häufig in Küsten- und Moorlandschaften wie auf dem Fischland anzutreffen.

