Rosmarin
Salvia rosmarinus
Steckbrief
Auch: rosemaries
Weltweit 60.049 Citizen-Science-Nachweise
Jüngste Sichtungen u. a. Grândola, PT-SE, PT · Alpes-Maritimes, Provence-Alpes-Côte d'Azur, France · Whakarewarewa, Rotorua, New Zealand
Quelle: iNaturalist / GBIF. Standortdaten gerundet (Datensparsamkeit).
Häufige Fragen zu Rosmarin
→Welche Pflanze ist auf dem Bild zu sehen?
Es handelt sich um Rosmarin (Salvia rosmarinus, früher Rosmarinus officinalis), einen immergrünen Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler. Erkennbar an den schmalen, nadelförmigen, ledrigen Blättern mit eingerolltem Rand und dem aromatischen, dichten Wuchs. Rechts im Bild ragen zusätzlich Lavendel-Blütenstände hinein.
→Warum bekommt Rosmarin gelbe Nadeln?
Vereinzelt gelbe oder braune Nadeln entstehen beim Rosmarin meist durch Trockenstress, Nährstoffmangel oder Staunässe. An einem warmen, trockenen Standort wie einem Beet vor der Hauswand ist ein geringer Anteil gelber Nadeln normal; großflächiges Vergilben deutet auf zu viel oder zu wenig Wasser hin.
→Welcher Standort ist für Rosmarin ideal?
Rosmarin bevorzugt einen vollsonnigen, warmen und windgeschützten Standort mit durchlässigem, eher magerem Boden. Eine Südlage vor einer hellen Hauswand ist optimal, da die reflektierte Wärme das mediterrane Kraut begünstigt und Staunässe vermieden werden sollte.
→Ist Rosmarin für Kinder oder Haustiere giftig?
Rosmarin gilt als ungiftiges Küchenkraut und ist in üblichen Mengen unbedenklich. Auch der benachbarte Lavendel ist nicht giftig. In sehr großen Mengen kann ätherisches Rosmarinöl reizend wirken, für den normalen Garten- und Küchengebrauch besteht jedoch keine Gefahr.

