Shiitake (vermutet)
Lentinula edodes
Steckbrief
Auch: Shiitake
Weltweit 1.480 Citizen-Science-Nachweise
Jüngste Sichtungen u. a. 日本、神奈川県横浜市栄区上郷町 横浜自然観察の森 · Hokkaido, JP · 日本、神奈川県横浜市緑区新治町 新治市民の森
Quelle: iNaturalist / GBIF. Standortdaten gerundet (Datensparsamkeit).
Häufige Fragen zu Shiitake (vermutet)
→Welcher Pilz wächst büschelig auf Baumstümpfen im Herbst?
Büschelig an Laubholz-Stümpfen wachsen im Herbst unter anderem Stockschwämmchen, Hallimasch und – bei Logkultur – Shiitake. Diese Pilze besiedeln abgestorbenes Hartholz und erscheinen vor allem in feuchten, kühlen Phasen von September bis November. Sie lassen sich nur durch Hutfarbe, Lamellen, Ring und Sporenpulver sicher trennen.
→Kann man an Holz wachsende Pilze bedenkenlos essen?
Nein. An Totholz wächst auch der tödlich giftige Gifthäubling (Galerina marginata), der essbaren Arten wie dem Stockschwämmchen täuschend ähnlich sieht. Holzbewohnende Büschelpilze sollten ausschließlich nach Prüfung durch eine anerkannte Pilzberatung verzehrt werden.
→Woran erkennt man Shiitake an einem Holzstamm?
Shiitake (Lentinula edodes) bildet fleischige, braune bis hellbraune Hüte mit anfangs weißen, flockigen Velumresten am Rand, weiße Lamellen und wächst auf beimpften Hartholz-Stämmen. In Mitteleuropa kommt er nicht wild vor, sondern stammt aus Pilzzucht auf Stämmen oder Substratblöcken.
→Warum sind meine Pilzfotos im Wald so unscharf?
Im schattigen Wald ist es dunkel, wodurch das Handy lange belichtet (hier 1/14 s) und hoch verstärkt (ISO 8384). Das führt zu Verwacklung und Rauschen. Abhilfe schaffen Auflegen oder ein Mini-Stativ, Selbstauslöser und das Fotografieren bei hellerem Licht.

