Südlicher Ackerling (unsicher)
Cyclocybe aegerita
Steckbrief
Auch: Poplar Fieldcap
Weltweit 7.155 Citizen-Science-Nachweise
Jüngste Sichtungen u. a. Stadlau, 1220 Wien, Österreich · Barcelona, Spain · 43056 Torrile PR, Italia
Quelle: iNaturalist / GBIF. Standortdaten gerundet (Datensparsamkeit).
Häufige Fragen zu Südlicher Ackerling (unsicher)
→Welche Pilze wachsen büschelig an Baumstümpfen?
An toten Laubholz-Stümpfen wachsen büschelig häufig holzbewohnende Saprobionten wie der Südliche Ackerling (Cyclocybe aegerita), Stockschwämmchen, Hallimasch oder Schwefelköpfe. Sie zersetzen das Totholz und bilden oft dichte Fruchtkörper-Horste. Eine sichere Artbestimmung erfordert Sporenpulverfarbe, Geruch und Stielmerkmale.
→Kann man an Totholz wachsende Pilze mit giftigen verwechseln?
Ja. Mehrere essbare holzbewohnende Pilze haben gefährliche Doppelgänger. Besonders kritisch ist der tödlich giftige Gifthäubling (Galerina marginata), der ebenfalls büschelig an morschem Holz wächst und das amatoxinhaltige Gift wie der Grüne Knollenblätterpilz enthält. Ohne fachkundige Bestimmung sollte man solche Pilze niemals essen.
→Woran erkenne ich den Südlichen Ackerling?
Der Südliche Ackerling (Cyclocybe aegerita) wächst büschelig an Laubholz, besitzt einen zunächst braunen, später hellen Hut, einen häutigen Ring am faserigen Stiel und zimt- bis tabakbraune Lamellen durch braunes Sporenpulver. Er riecht angenehm. Entscheidend sind Ring, Sporenfarbe und Substrat – eine Freigabe sollte nur ein Sachverständiger geben.
→Wann ist die beste Zeit, holzbewohnende Pilze zu fotografieren?
Holzbewohnende Herbstpilze zeigen sich vor allem von September bis November nach feuchter Witterung. Diffuses, bedecktes Licht am Vormittag oder späten Nachmittag erzeugt weiche Schatten, die Hutstruktur und Lamellen gut wiedergeben – ideal für ruhige Stativaufnahmen mit geschlossener Blende.

