Violetter Rötelritterling
Lepista nuda
Steckbrief

Auch: Blewit
Weltweit 33.238 Citizen-Science-Nachweise
Jüngste Sichtungen u. a. Marburg Botanischer Garten, 35043 Marburg, Deutschland · Mülheim, Köln, Deutschland · Boondael, Ixelles, Belgium
Quelle: iNaturalist / GBIF. Standortdaten gerundet (Datensparsamkeit).
Häufige Fragen zu Violetter Rötelritterling
→Welcher Pilz hat violette Lamellen und einen violetten Stiel?
Lilafarbene Lamellen zusammen mit einem violett überhauchten Stiel und einem bräunlich-violetten Hut sind typisch für den Violetten Rötelritterling (Lepista nuda). Er gehört zu den wenigen durchgehend violett gefärbten Pilzen und erscheint vor allem im Spätherbst in Laub- und Mischwäldern.
→Ist der Violette Rötelritterling essbar?
Der Violette Rötelritterling (Lepista nuda) gilt gut durchgegart als Speisepilz und wird in der DACH-Region gesammelt. Roh ist er jedoch unverträglich, und er besitzt giftige violette Doppelgänger unter den Schleierlingen. Eine Verzehrfreigabe darf nur nach sicherer Bestimmung durch einen Pilzsachverständigen erfolgen.
→Wann wächst der Violette Rötelritterling?
Die Art fruktifiziert hauptsächlich von Oktober bis in den ersten Frost hinein und ist damit einer der spätesten Speisepilze des Jahres. Sie bevorzugt nährstoffreiche Laubstreu, Komposträume und Mischwaldränder.
→Wie unterscheidet man den Violetten Rötelritterling von giftigen violetten Schleierlingen?
Der Rötelritterling hat einen blassen bis lilafarbenen Sporenstaub und keine Ringzone, während violette Schleierlinge (Cortinarius) rostbraunes Sporenpulver und oft Reste eines spinnwebartigen Schleiers am Stiel zeigen. Ein Sporenabdruck und die Prüfung der Stielbasis sind entscheidend – im Zweifel nicht verzehren.

