Brunnenkresse
Nasturtium officinale
Häufige Fragen zu Brunnenkresse
→Was ist das Kerstlingröder Feld bei Göttingen?
Das Kerstlingröder Feld ist ein naturkundlich wertvolles, offenes Wiesen- und Waldgebiet im Stadtwald von Göttingen. Es ist als Naturschutz- und Naherholungsgebiet beliebt und vereint Magerrasen, Feuchtbereiche, Waldränder und historische Relikte ehemaliger Nutzung.
→Welche Tiere leben an einem Waldtümpel wie diesem?
Stehende Waldtümpel mit Totholz und Krautsaum sind wichtige Laichgewässer für Amphibien wie Grasfrosch, Erdkröte und Molche. Dazu kommen Libellen, Wasserkäfer und -wanzen sowie Vögel, die hier Nahrung und Trinkwasser finden.
→Woran erkennt man Brunnenkresse im Wasser?
Brunnenkresse (Nasturtium officinale) wächst in und an sauberen, langsam fließenden oder stehenden Gewässern, bildet kräftig grüne, fiederteilige Blätter und kleine weiße Blüten. Eine sichere Bestimmung erfordert Nahaufnahmen, da ähnliche Kreuzblütler vorkommen.
→Sind alte Mauerruinen für die Natur wertvoll?
Ja, alte Bruchsteinmauern sind Mikrohabitate für Mauereidechsen, Wildbienen, Spinnen, Flechten, Moose und Mauerfarne. Fugen und besonnte Steine speichern Wärme und bieten Unterschlupf, weshalb solche Ruinen die Artenvielfalt erhöhen.
→Wann ist die beste Zeit für einen Naturspaziergang dort?
Der späte Frühling und Frühsommer (Mai/Juni) ist ideal: frisches Laub, blühende Krautschicht, aktive Amphibien und Libellen sowie ein hoher Wasserstand der Tümpel. Morgens und am frühen Abend ist die Tieraktivität am höchsten.

