Feuerlibelle
Crocothemis erythraea
Schutz & Bestand
Achtung: Naturschutz
Diese Art steht unter Naturschutz. Anschauen und bestaunen: ja! Anfassen, fangen oder mitnehmen: bitte nicht — wir lassen die Natur, wie sie ist.
Alle Libellen sind besonders geschützt.
Quellen: IUCN Red List, Rote Liste Deutschland (BfN), BNatSchG/BArtSchV. Angaben kuratiert, ohne Gewähr und regional ggf. abweichend — maßgeblich sind BfN/WISIA und die geltenden Gesetze. Kein Rechtsrat.
Häufige Fragen zu Feuerlibelle
→Welche rote Libelle ist das?
Es handelt sich um ein Männchen der Feuerlibelle (Crocothemis erythraea). Kennzeichnend sind der einheitlich leuchtend scharlachrote, leicht abgeflachte Körper inklusive roter Brust und roter Augen sowie ein amberfarbenes Aufhellungsfeld an der Flügelbasis, besonders am Hinterflügel.
→Wie unterscheidet man die Feuerlibelle von einer Heidelibelle?
Die Feuerlibelle ist kräftiger gebaut, ihr Hinterleib wirkt breiter und flacher, und auch die Brust ist intensiv rot gefärbt. Heidelibellen (Sympetrum) sind schlanker, haben meist dunkle Beine und einen weniger flächig roten Körper. Das gelbliche Flügelbasisfeld ist bei der Feuerlibelle ein gutes Zusatzmerkmal.
→Wann und wo sieht man die Feuerlibelle in Deutschland?
Die Hauptflugzeit liegt von Juni bis August an warmen, gut besonnten Stillgewässern und feuchten Wiesen. Als wärmeliebende Art breitet sie sich infolge des Klimawandels seit einigen Jahrzehnten nach Norden aus und ist heute auch in Mitteldeutschland regelmäßig anzutreffen.
→Warum sitzt die Libelle auf einem trockenen Pflanzenstängel?
Exponierte, trockene Samenstände dienen als Ansitzwarten. Von dort aus jagt das Männchen vorbeifliegende Insekten, sonnt sich zur Aufwärmung und überwacht sein Revier. Solche Warten werden oft wiederholt angeflogen, was sie für Fotografen berechenbar macht.

